Hier nun ein paar Worte und Bilder zur Apfelweinherstellung.

Als erstes schleichen wir uns heimlich an die Apfelbäume heran.

Nein natürlich nicht, viele Apfelbaumbesitzer haben soviel Überschuss das sie froh sind wenn sie ein paar Äpfel abgeben können und dafür ein paar Liter Most bekommen.

Leider passiert es aber auch das einige keine Äpfel abgeben wollen und wenn man dann im Spätherbst an den Bäumen vorbeikommt liegt alles unten und ist am verfaulen. Schade drum. Aus den Äpfel hätte wahrlich was besseres werden können.

Noch im September wurden die ersten Äpfel von uns gelesen. Die letzten Ende Oktober. Neben Äpfeln verarbeiteten wir auch Birnen und Quitten. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Astrata und Ihre Eltern. Wenn möglich haben wir versucht ein grosses Sortenreichtum zu bekommen.

So sieht die Kelterei aus

Zuerst werden die Äpfel gewaschen

Samstags wurden unsere Äpfel im Nachbarort gekeltert. Pro Pressung hätten wir circa 200 kg Äpfel.

Danach kommen sie in den Häcksler

Die zerkleinerten Äpfel werden nun gepresst.

Und zum Schluss wird der Saft in Kanister abgefüllt

Wichtige Fachgespräche mit dem Keltermeister

Der Most wurde dann sofort in den Keller eingelagert. Wir haben uns entschieden, die Gärung mit einer Reinzuchthefe zu starten und Most wie auch Wein zu schwefeln. Beides ist hier in der Region nicht üblich. Hier wird der Apfelwein in einer sogenannten wilden Gärung erzeugt. Wir erhoffen uns aber durch den Einsatz von Hefe und Schwefel eine bessere Haltbarkeit des Apfelweines.

Unser ganzer Stolz, der Apfelweinkeller

Nun beginnt die Zeit des Wartens bis der Most anfängt zu blubbern. Wenn das geschehen ist heisst es weiter warten bis aus dem Most Rauscher geworden ist. Dann aber geht endlich die Zeit des probieren los. Und es gibt  viele Gründe warum man unbedingt in den Keller muss um nach dem Apfelwein zu schauen.